Tag 1 – Abfahrt
Nach einer langen Fahrt kamen wir endlich in Berlin an. Unsere Zimmer waren schnell bezogen und wir machten uns auf den Weg, um ein wenig Berliner Luft zu schnuppern. Es ging zum Checkpoint Charlie und wir erzählten den Kindern und Jugendlichen ein bisschen davon, wie es früher war, so mit Ostdeutschland und Westdeutschland. Schon seltsam, wenn man durch Berlin geht und immer wieder auf den Boden den Verlauf der Mauer sieht, die damals Berlin teilte. Nicht reisen können und nicht einfach mal die Familie besuchen. Ich glaub das kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Einige Souvenir Shops wurden von uns erobert. Danach ging es zurück, denn es gab auch bald Abendessen. An diesen Abend gingen die Kinder/Jugendlichen früh zu Bett, irgendwie waren sie total müde, obwohl sie noch gar nicht so viel gehen hatten.
Tag 2 – Gib dem Affen Zucker!
Nach einem ordentlichen Frühstücksbuffett, bekamen wir alle unsere Handy´s und dann ging es los. Das heutige Ziel war der berühmte Berliner Zoo. Vorher ging es noch schnell in einen Supermarkt, um Getränke und Proviant zu kaufen. Im Zoo angekommen, bekam jeder eine Snacktüte, für den kleinen Hunger. Als wir rein kamen hatten wir Glück, denn es war gerade die Fütterungszeit der Elefanten. Es war sehr interessant zu sehen, wieviel Futter in das Maul des Elefanten passt. Auch die Infos, die die Pfleger dem Publikum gaben, ließen uns staunen. Ich habe dort mehr Tiere gesehen, als in jedem anderen Zoo. Ganz besonders waren die Pandabären. Die waren so niedlich und der absolute Publikumsmagnet, was verständlich ist, denn in ganz Europa gibt es nur sechs Zoo´s die Pandas halten dürfen, neben Berlin sind das noch Österreich, Niederlande, Dänemark, Belgien und Finnland. Es gab wahnsinnig viel zu sehen und nachdem wir alle im Aquarium waren, machten wir uns einen Treffpunkt aus und konnten alleine den Zoo weiter erkunden. Als wir alles entdeckt hatten, ging es zurück in die Jugendherberge, wo schon das Abendessen auf uns wartete. Wir waren froh, als wir im Bett lagen, denn uns taten sehr die Füße weh. Nachdem unsere Erzieherinnen auf unserer Etage mit mehreren Gruppen ein ernstes Wort geredet haben, wurde es auch endlich ruhiger und wir konnten schlafen. Ein toller Tag ging zu Ende.
Eure Saphira
Tag 3 – Was kostet die Welt?
Schon lange freuten wir uns darauf, endlich shoppen im großen Berlin. Erst das Frühstück und 10:00 Uhr ging es los. Wir suchten uns einen Startpunkt (Alexanderplatz) und vereinbarten eine Uhrzeit. Die Erzieherinnen checkten nochmal, dass alle ausreichend Akku hatten, damit wir sie jederzeit anrufen konnten, wenn was gewesen wäre. Die meisten von uns waren äußerst erfolgreich und konnten einige Schnäppchen ergattern. Als wir uns dann alle getroffen hatten, entschlossen wir uns, dass wir eine Stärkung benötigten. Also ging es in eine Eisdiele. Wir genossen die Zeit und schwatzten munter drauf los, um zu berichten, was wir alles gesehen und auch was wir gekauft hatten. Nach einer kurzen Beratung entschlossen wir uns, nochmal los zu ziehen und die verschiedenen Geschäfte zu erkunden, immerhin gab es noch eine Menge zu sehen. Gegen 17:30 Uhr ging es wieder zurück. Es gab Nudeln mit Gulasch, besser geht es doch kaum, nicht wahr? Abends schauten wir die Frauen EM (Deutschland gegen Spanien) und dann ging es auch bald ins Bett.
Euer Pascal
Tag 4 – Ein Schreck kommt selten allein…
Als wir am 4. Tag der Gruppenfahrt aufgestanden sind, sind wir erst einmal zum Frühstück gegangen. Danach haben wir uns alle fertig gemacht und sind los gezogen. Wir sind am Brandenburger Tor vorbei gelaufen und haben gemeinsam mit Frau Mendler ein Gruppenfoto gemacht.
Leider wurde rings herum gebaut, weil am Wochenende der CSD (Christopher Street Day) in Berlin stattfinden sollte. Danach ging es zu Madame Tussaud, wo wir viele berühmte Menschen als Wachsfiguren gesehen haben, die Kameras glühten, so viele Fotos haben wir geschossen 🙂
Dann machte sich der Hunger breit und es ging erstmal zu subway um Mittag zu essen. Dann ging es zum Berliner Dungeon. Das machte richtig Spass und war mitunter richtig gruselig, wir wurden ständig erschreckt.
Als wir dann noch etwas Zeit danach hatten, entschieden wir uns noch ein wenig zu shoppen. Zwischendurch verloren wir unseren Ben, doch durch die Sicherheitsbeamten in dem Laden, tauchte er wieder auf. Das war ein ziemlicher Schrecken. Zur Jugendherberge zurück, ging es mit der U-Bahn und dem Bus. An unseren letzten Abend setzen wir uns nochmal alle zusammen und alle tranken einen Cocktail.
Etwas Wehmut machte sich bemerkbar, denn uns wurde schmerzlich bewusst, dass dies der letzte Abend mit Frau Mendler und uns allen gemeinsam war.
Eure Abby
Tag 5 – Abschied nehmen
Unser Tag startete heute früher als sonst, da wir noch packen und die Betten abziehen mussten. Es war ein wenig chaotisch, weil Frau Kriependorf ihren Schlüssel nicht fand und daher nicht mit zum Frühstück ging, um nach dem Schlüssel zu suchen. Sie packte jede Tasche aus, aber er tauchte nicht auf. Schlussendlich, als die Zimmer leer waren, fand Saphira ihn im Mädchenzimmer. Frau Kriependorf war echt sauer… Unseren vollgepackten Bus stellten wir in eine Tiefgarage und machten zum Abschluss noch eine Stadtrundfahrt. Alle wichtigen Stellen wurden angefahren und zu jeder Sehenswürdigkeit wurde uns was erzählt. Als wir wieder zu unseren Einstiegsort kamen machten wir uns zurück nach Apolda. Die Autofahrt war anstrengend, da wir immer wieder im Stau standen. Kurz vorm Ziel musste sich Ben übergeben, das ging dann abends auch so weiter. Am nächsten Tag ging es ihm wieder gut und wir waren froh darüber.
Euer Oliver
Es war ehrlich gesagt sehr anstrengend, sich mit allen das Zimmer zu teilen… da ist Streit vorprogrammiert. Und trotzdem wird uns Berlin als Gruppenfahrt immer in toller Erinnerung bleiben.
Eure Außenwohngruppe