Gruppenausflug nach Potsdam
Wir, die Verselbstständigungsgruppe, sind am 29. Juli nach Potsdam gefahren. Als wir angekommen sind, konnten wir nicht sofort unsere Zimmer im Film-Hotel „Lili Marleen“ beziehen. Diese Zeit nutzten wir zum Mittagessen am Dönerstand. Danach machten wir einen ausgedehnten Spaziergang durch den Babelsbergpark. Den Abend haben wir im Holländischen Viertel verbracht, einem Gebiet in Potsdam, in dem früher Holländer siedelten. Typisch sind die Zielsteinhäuser, die mit den Giebeln zur Straße stehen. Hier kehrten wir auch zum Abendessen ein.

Am Freitag gingen wir nach dem Frühstück in den Filmpark Babelsberg. Die Besichtigung führten wir in kleineren Gruppen durch. Für mich waren der Löwenzahnhäger, die Lokomotive Emma vom Jim-Knopf-Film und die Ausstellungen zum DDR-Sandmännchen im interessantesten. In diesem Gelände sind viele Filme entstanden – von den Anfängen der Filmindustrie bei der UFA und Während der DDR-Zeit bei der DEFA. Neben den Spielfilmen sind die Märchenfilme und vor allem die Indianerfilme mit Gojko Mitic überall bekannt.

Am Nachmittag stand Shopping in der Potsdamer Innenstadt an. Dazu teilten wir uns wieder in Gruppen auf und hatten drei Stunden Zeit. Das Geld war aber schneller ausgegeben, so dass wir die restliche Zeit auf der Freundschaftsinsel an der Havel verbringen konnten. Weil es so schön war nahmen wir unser Abendessen wieder im Holländischen Viertel ein.

Den Samstag verbrachten wir im Park von Sanssouci. Vom allseits bekannten Schloss wandelten wir über die Treppen, vorbei an der Fontaine zum Chinesischen Teehaus. Nach den Römischen Bädern ging es vorbei am Schloss Charlottenhof zum Neuen Palais und auf dem Rückweg durch den Park sahen wir die Räumlichkeiten der Orangerie. Wirklich beeindruckend schön und groß, das alles.

Nach einem Imbiss ging‘s zurück nach Apolda. Ich freue mich, dass ich in diesen drei Tagen so viel erleben konnte.

Eure Lena E.