Ein Ausflug in den Leipziger Zoo

Eigentlich wollten wir schon Anfang Oktober 2019 bei unserer letzten Gruppenfahrt, wo wir auch  im Freizeitpark Belantis waren und in der Leipziger Jugendherberge übernachteten, den Leipziger Zoo besuchen. Der Dauerregen machte uns einen Strich durch die Rechnung und so fuhren wir damals nach Naumburg und besichtigten den Dom.

Am Samstag, dem 04.07.2020 holten wir endlich den Ausflug in den Leipziger Zoo nach. Alle Jugendlichen durften schon 7.00 Uhr aufstehen, damit wir pünktlich mit den nach und nach eintreffenden ErzieherInnen Richtung Bahnhof aufbrechen konnten. Vom Bahnhof Apolda brachte uns der SEV bis Bad Kösen. Nach einem kurzen Aufenthalt, wir konnten den Gleisbauarbeitern bei der Verlegung neuer Schienenschwellen zusehen, kam unser Zug.

Da der Zug aus Nürnberg in die Messestadt fuhr, war er schon entsprechend voll. Gegen 10.00 Uhr erreichten wir den Leipziger Hauptbahnhof und von dort gingen wir die Schlängelroute zum Zoo.

Vor dem Eingang zückten wir unsere Onlinetickets (DANKESCHÖN an Frau Jacob und Frau Hüttenrauch, die diese für uns organisiert hatten) und schon waren wir im Zoo. Schnell besorgten wir uns einen Zooplan und dann machten wir uns auf den Weg. Da heute sehr viele Menschen im Zoo waren, blieben wir nur den ersten Teil auf dem empfohlenen Rundgang. Die meisten Menschen begaben sich als erstes in das Gondwanaland.

Wir hingegen brachen nach Afrika auf. Der Zoo in Leipzig ist etwas in Kontinenten unterteilt. In Afrika sahen wir Nashörner, Leoparden, später noch Löwen und in einem gemeinsamen Gehege zahlreiche Zebras, die mit Giraffen um die Wette rannten. Dazwischen gab es noch ein paar Ziegen und Schweine zum streicheln und liebkosen, ach die Erdmännchen und Flamingos dürfen wir nicht vergessen. Nachdem wir Afrika besucht hatten, standen wir vor dem Pongoland. Im Pongoland leben zahlreiche Affen in großangelegten Gehegen.

Leider versperrte uns ein Einbahnstraßenschild den Weg und wies uns darauf hin, dass wir das Pongoland nur aus einer anderen Richtung besuchen konnten. Zum Glück mussten wir nur einen kleinen Umweg auf uns nehmen. Im Pongoland sahen wir eine Schimpansenfamilie, einen Schimpansen auf einem 10 Meter hohen Baum sitzen und ein paar Orang Utahs durch die Gegend tollen und Purzelbäume schlagen.

Es war nun bereits 12.30 Uhr und der Mittagshunger kam bei einigen zum Vorschein. Doch statt zum leckeren Imbiss hinterm Pongoland ging es am Asiatischen Waldgehege und am Okapi-Wald vorbei zu den Kängurus. Somit waren wir in Australien angekommen. Von dort begannen wir Asien zu erkunden und fingen mit den Tigern an. Danach, mittlerweile gab es erste Unmutsbekundungen einiger Jugendliche wegen des vielen Laufens, machten wir eine Mittagspause und entschieden uns zwischen Bratwurst, Currywurst und Pommes.

Ein Spielplatzbesuch rundete die Mittagspause ab. Gestärkt setzten wir wenig später unsere Reise durch Asien fort. An  Wildpferden, Seebären und vielen Vögeln vorbei, gelangten wir zum Elefantentempel. Im Tempel gab es aber nur ein paar Schuppentiere zu bestaunen, da sich alle Elefanten bei schönstem Wetter im Freien befanden. Nach den Elefanten war es dann soweit wir standen vor dem Gondwanaland. Es ist eine riesige Tropenhalle in der tropische Pflanzen und Tiere zu bestaunen sind. So wandern unter anderem die Schabrackentapire durch die Gegend.

Als erstes erkundeten wir die Tropen zu Fuß, dabei konnten man auch über Hängebrücken laufen. Den Abschluss des Besuches bildete eine kleine Bootsfahrt durch die Tropen. Von der Tropenhalle ging es nocheinmal schnell nach Südamerika. Am Ende warteten die Flammingos, dann noch ein paar Fotos mit dem Eisbären im Zooshop geschossen und kurz nach 16.30 Uhr verliessen wir den Zoo.  Nun ging es in die Leipziger Innenstadt, ein Supermarkt wurde für neue Getränke und ein Eis aus dem „Piratenschatz“ geentert. Bevor wir unsere Rückreise antraten, gab es noch ein leckeres Abendessen wahlweise bei „Haiky“ oder „Side Döner“.