Unsere Zeit in Pottenstein gemeinsam mit den Ärzten…

Allein die Vorstellung, eine gemeinsame Reise zu unternehmen…gemeinsam mit den Ärzten…ist einfach unglaublich. Tatsächlich gab es Patienten, die sie, die Ärzte, noch nicht kannten. So auch Lena, die älteste der reisenden Patienten, lauschte dem Gesang und merkte an, „Oh Gott…was ist das…?“

Unser Hempi fuhr jeden Morgen, als alle anderen noch schliefen, links…rechts mit Freuden, ganz leise „zum Bäcker“. Als uns täglich die frischen Brötchen aus ihrer Kiste anlächelten, stand Benjamin immer vor ihnen und flüsterte ganz leise…“mein kleiner Liebling“.

Ja…in diesen „Sommer lagen wir zwar nicht unter Palmen, dafür hatten wir immer Sonnenschein“. Nachdem wir uns genügend dem Akrobatischen Teil gewidmet hatten, die Hüte und Perücken von unserer „Kopfhaut“ nahmen, genossen wir so manche Saftschorle und schleckten total entspannt unser „Zitroneneis“. Mit steigender Temperatur trauten sich immer mehr Reisende in das kühle Nass, am Wehr der Sachsenmühle.

Da wir jeden Tag mit dem Auto unterwegs waren durchfuhren wir so manche Kurve.“ Grace Kelly“ fanden wir allerdings nie. Diese, unsere Autofahrten waren meistens sehr unterhaltsam und dazu sangen meistens, die „Wilden Mädchen“. Nur Sebastian fiel dann wieder mal auf und tanzte aus der Reihe & rief andauernd… ich trink „Vollmilch“. Was wollte er uns damit sagen? Nur Benjamin kannte darauf eine Antwort…dies ist das Leiden und der Ausdruck über „Die Einsamkeit des Würstchens“. Da hilft auch kein „Ekelpack“…höchstens ein „Zitroneneis“.

An einem Tag waren wir in Entdeckerlaune und wollten es kaum glauben…da überquerte diese spezielle Lebensform die Straße…man trifft sie nur ganz selten…die kleine „Ti….maus(zensiert). Außer uns vor Freude gingen wir Ausnahmsweise mal wieder am Fels klettern.

Jeden Abend saßen wir gemütlich am Lagerfeuer, betrachteten die Sterne und stellten uns vor wie schön es wäre, wenn „der Lustige Astronaut“ endlich zur Erde zurück kehre und mit uns gemeinsam lustige Lieder sänge.

Sebastian war gut vorbereitet, mit seinem“ Teddybär“ im Arm, riefen wir lautstark, suchten, das fast täglich, nach „Anneliese Schmidt“. Völlig klar…ging ja nicht…konnten wir nicht finden. Sie hatte sich ja schon „früher“ in den Hotelgasthof Bauernschmidt zurück gezogen, in dem wir zum Abschluss unserer Reise vorzüglich speisten.

Was ja auf jeder Reise einen Patienten packt, ist nicht immer das Fieber…nein, es nennt sich „Teenager Liebe“. Eine schon sehr alte Krankheit. Dagegen hilft noch keine Medizin, nur der Gesang der Ärzte.

Das aber nur am Rande, unsere Reise begann am 19.7. & endete mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge am 26.7., ohne Verletzungen.

Eure Patienten